Die Welt von FCA Heritage
Alles über die Abteilung, die das historische Erbe von Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth aufwertet.
Die Geschichte unserer Autos und unserer Marken
Die Leidenschaft für Oldtimer kennt keine Grenzen – doch es gibt bestimmte Orte, an denen die Zeit stillzustehen scheint und die das echte Wesen dieser Leidenschaft bewahren. Dies sind die Orte von FCA Heritage.
Centro Storico Fiat
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Officine Classiche
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Eine Welt voll großer internationaler Events
Bei den wichtigsten Events der Branche dabei zu sein, ist eine einmalige Gelegenheit, die legendären Fahrzeuge, die Generationen von Enthusiasten in ihren Bann gezogen haben, aus der Nähe bewundern zu können.
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11. Juli 2021
Cesana-Sestriere
Der Lancia Aurelia B20 Bj.1951 ist Protagonist der Fahrzeugparade.
Italien |
16.-19. Juni 2021
1000 Miglia
Das schönste Autorennen der Welt.
Die Geschichten von Heritage
Wir erzählen von einem Jahrhundert der Technik, des Stils, des Wettkampfs und der Performance. Wir erzählen unsere – und Ihre Geschichte.
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Die Rückkehr des Abarth 1000 SP
Der legendäre Sport Prototipo inspiriert ein Unikat.
Fiat 127
Die Frontal-Revolution.
Lancia Flavia
Antonio Fessias „Alles vorne"-Revolution
Die Welt von FCA Heritage entwickelt sich immer weiter
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05. Juli 2020
Der Fiat 130 HP beim Trofeo Salvarola Terme
Ein außergewöhnliches historisches Relikt – Star beimConcours d’Élégance
Entdecken Sie unsere Clubs in der ganzen Welt nach Marke und Modell
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Die Geschichte von vier großen Marken des italienischen Motorsports
Von den repräsentativsten Modellen über die erfolgreichsten und revolutionärsten Persönlichkeiten, von den Events, die sie geprägt haben, erzählt und würdigt diese Rubrik die Meilensteine von Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth.
Ab heute kann sich Ihre Leidenschaft auf ein Spitzenteam verlassen.
Ursprungszeugnis, Echtheitszertifikat, Restaurierung: So bleibt die ursprüngliche Faszination Ihres Autos garantiert erhalten.
Die Klassik-Boutique
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Alfa Romeo 1750 GT Am

Der GTA…vergrößert

Die 1750 GT Am stammt aus dem Werk von Autodelta. Aus dieser Fahrzeugschmiede in Settimo Milanese stammten die besten Renn-Alfas.


Wir schreiben das Jahr 1970: Der Wettbewerb wird immer härter, die Tourenwagenklasse bis zwei Liter immer dichter. Das veranlasst Alfa Romeo zur Weiterentwicklung des Projekts Giulia GTA. Grundlage war die US- Version 1750 des 1750 GT Veloce. Das Fahrzeug war mit indirekter Einspritzung vom Typ Spica anstelle des Vergasers ausgestattet. Diese Lösung war nötig zur Einhaltung der strengen Vorgaben der US-Behörden mit Blick auf Fahrzeugemissionen.

Es genügte eine Serie von 100 Exemplaren (des Giulia 1750 GT Veloce USA), um die Zulassung für Gruppe 2 erhalten. Darunter waren etwa 40 Fahrzeuge Rennwagen vomTyp GT Am. Sie rollten zwischen 1970 und 1971 bei Autodelta vom Band. 

Im Innenraum abgespeckt bis auf die Knochen, manchmal mit Aluminiumtüren, manchmal mit der Spica Einspritzung, die durch ein Lucas-System ersetzt wurde, mit Doppelzündung mit 45°-Ventilen und veränderten Kolben, die das Verdichtungsverhältnis auf 11:1 erhöhten. Die Leistung ist damit im Vergleich zum GTA um einiges gestiegen: auf um ca. 195 PS und bis zu 220 PS bei 7200 U/min.

ALFA ROMEO 1750 GT AM
ALFA ROMEO 1750 GT AM
ENGINE
4 cylinder in line Otto cycle, twin spark, indirect injection Spica, anterior longitudinal, 1985 cm³
POWER
210 HP @ 7.500 rpm
SPEED
230 km/h
WEIGHT
940 kg
DESIGN
Bertone
TYPE OF BODY
Coupé

Der Alfa Romeo 1750 GT Am gewann 1970 die Tourenwagen-Europameisterschaft mit Toine Hezemans, der in Monza, Budapest, Brünn und Jarama als Erster über die Ziellinie fuhr. De Adamich-Picchi gewannen die 6 Stunden vom Nürburgring, in Zandvoort siegte Picchi.


Das Jahr 1971 brachte dann die letzte Weiterentwicklung: den Alfa Romeo 2000 GT Am. Der Hubraum blieb unverändert, aber die Leistung stieg, die mit 240 PS 7500 U/min und eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h erreichte. Die Tourenwagen-Europameisterschaft 1971 war geprägt von Alfa Romeo. Es war der Niederländer Toine Hezemans der die Titel in Monza, Brünn und Zandvoort holte und gemeinsam mit Van Lennep den Sieg bei den 6 Stunden vom Nürburgring einfuhr und dann ist da noch Paul Ricard, der zusammen mit Facetti in Spa-Francorchamps erfolgreich war.

Eine Kuriosität, die bei allen Endurance-Modellen von Alfa Romeo und insbesondere bei den GT-Fahrzeugen auffiel: Auf den Fotos der Rennen sieht man verschiedene Farben auf der Haube, manchmal nur auf einer Seite der Vorderteils. Der Grund ist simpel: Alfa hatte gleichzeitig verschiedene Fahrzeuge in den Wettbewerben. Die Startnummer bei den Wettbewerben, auch wenn sie groß waren, befanden sich auf der Motorhaube und auf den Türen, aber sowohl die Mechaniker als auch die Piloten mussten extrem schnell erkennen, welches Auto in die Box fuhr: Der auffällige weiße, gelbe oder hellblaue Streifen auf der Haube sorgte dafür, dass man schon aus der Ferne, auch bei schlechter Sicht, das Fahrzeug erkennen konnte.

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