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Fiat-Abarth 850 TC und Fiat-Abarth 1000 Limousine

Abarth-Umwandlungen des Fiat 600

Alles fängt mit den Auspuffen für den Fiat 600 an. Dann kommen die Umbaukästen. Und zum Schluss gelingt es dem Automobilhersteller mit dem Skorpion im Wappen im großen Umfang Fahrzeuge auf der Basis des Fiat 600 zu bauen. Damit erreicht die Marke große Bekanntheit und schreibt mit dem Fiat-Abarth 850 TC und dem Fiat-Abarth 1000 Limousine Motorsportgeschichte.


Nach den Erfolgen mit den Cisitalia-Abarth, insbesondere dem denkwürdigen Sieg beim Berglauf Palermo-Montepellegrino im Jahr 1950 mit dem „Ass aus Mantua“ Tazio Nuvolari am Steuer, der den letzten Sieg seiner Karriere einfährt, widmet sich Karl Abarth der Herstellung von mechanischen Bauteilen zur Aufbereitung von Serienfahrzeugen. Das Unternehmen mit dem Skorpion im Emblem, dem Sternzeichen des genialen Österreichers, fasst Fuß und wird durch die Herstellung von Auspuffen für den Fiat 500 „Topolino“ bekannt, mit dem diese Fahrzeuge einige PS dazugewinnen und den unverwechselbaren Klang des Kleinwagens aus Turin erzeugen. 

Die Auspuffe zur Leistungssteigerung der Fiat 600
Abarth strebt danach, neben den Modellen für den Rennsport ein echter Automobilkonstrukteur mit sportlicher Ausrichtung zu werden. Dafür benötigt er Finanzmittel für sein Unternehmen, um das Projekt umsetzen zu können. Mit der Einführung des Fiat 600 im Jahr 1955 eröffnet sich diese Gelegenheit, da dieses Fahrzeug gute Voraussetzungen für den Umbau bietet. Das Unternehmen präsentiert sich der Öffentlichkeit unter dem Namen „Abarth & C. Torino – Applicazioni speciali per auto“. Für den Fiat 600 werden sogleich drei Pakete produziert: Fiat 600, Tipo Sport und Tipo Competizione. Die Doppelauspuffendrohre werden je nach Niveau mit speziellen Ansaugsystemen ausgestattet, um die Motorleistung zu verbessern.

Von den Tuning-Paketen zu den ersten Fiat-Abarth 750
Der Name Abarth beginnt, sich einen Ruf für professionelle Umwandlung zu machen. So entstehen eine Reihe von Bauteilen: von aufbereiteten Motorkurbelwellen bis hin zu Nockenwellen mit mehr Triebkraft, über Kolben, die das Verdichtungsverhältnis erhöhen bis zu verstärkten Vergasern. Eine lange Liste mit fast 50 Zubehörteilen für die Umwandlung, die als „Abarth-Umbaukasten für Fiat 600“ verkauft werden. Auch in diesem Fall gibt es verschiedene Pakete je nach den Anforderungen des Kunden für das Tuning, das vom eigenen Mechaniker oder dem Aufbereiter des Vertrauens vorgenommen wird. So entstehen die ersten Umwandlungen, die aufgrund des größeren Hubraums den Namen Fiat-Abarth 750 erhalten.

Der Kleinwagen entwickelt sich mit der Einführung des Fiat 600 D weiter, der ebenfalls einen größeren Hubraum aufweist. Im Laufe der Jahre konsolidiert sich die Beziehung zu Abarth, der nicht nur Bausätze verkauft, sondern endlich auch eigene Fiat-Abarth bauen und verkaufen kann. Der Turiner Autohersteller liefert die Fiat 600, bei denen einige Elemente fehlen, und Abarth stellt sie mit seinen Bauteilen fertig. 

1961: die ersten Fiat-Abarth 850 TC 
Im Februar 1961 kommt der Fiat-Abarth 850 TC heraus. Der Name leitet sich einmal mehr vom größeren Hubraum (von 767 auf 847 ccm) ab, während das Akronym TC die eigentliche Berufung des Fahrzeugs zusammenfasst: Turismo Competizione. Die ästhetischen Unterschiede im Vergleich zum Fiat sind minimal: In der Mitte des Kühlergrills prangt anstelle des runden Emblems „600“ ein größeres Wappen mit dem Logo von Abarth. Die Unterschiede bei der Mechanik sind hingegen sehr deutlich und beginnen bereits bei den Komponenten in den Umbaukästen: Neben der Hubraumvergrößerung steigt auch das Verdichtungsverhältnis auf 9,2:1, die neue Nockenachse, die die Ventile steuert, ermöglicht eine höhere Leistung und eine höhere Drehzahl. Mit der Verwendung des Solex 32PBC-Vergasers und einem neuen Luftfilter wird die Kraftstoffversorgung verbessert, während eine auffällig überdimensionierte Ölwanne und später die Integration eines Ölkühlers die Schmierung verbessert. Der Motor des Abarth 850 leistet 52 PS bei 5800 Umdrehungen/Minute im Vergleich zu 29 PS bei 4800 Umdrehungen des 600 D). Mit einer veränderten Achsübersetzung erreicht das Fahrzeug sogar 140 km/h, das sind um 30 km/h mehr als beim Fiat. Auf der Vorderachse werden Girling-Scheibenbremsen montiert, während an der Hinterachse vorerst die Trommelbremsen verbleiben.

Die Rennzulassung in der Kategorie Turismo Gruppe 1 erfolgt am 18. Juli 1961. Die starken sportlichen Ambitionen für den Einsatz auf der Rennstrecke und bei Bergrennen werden durch die sechs verschiedenen Achsübersetzungen in der Fiche sofort deutlich: 8/43, 8/41, 8/39, 9/41, 9/39 e 10/39. Das war für die Anpassung der Fahrzeuge auf die verschiedenen Strecken sehr nützlich, war aber kaum bei Derivaten von Serienfahrzeugen vorzufinden. Zwischen 1962 und 1963 wurden zahlreiche Änderungen vorgenommen, wie z. B. die Einführung eines Aufstellers für die Heckklappe, verschiedene Fünfgang-Getriebe, ein neuer Solex 34PBIC-Vergaser, Scheibenbremsen auch an der Hinterachse, Stabilisatoren und immer noch 12 Zoll große Räder, die jedoch über vergrößerte Kanäle verfügten, um breitere Reifen anzubringen.

1962: Zum 850 TC kommt auch der Fiat-Abarth 1000 Limousine hinzu
Im Juli 1962 feiert die Fiat-Abarth 1000 Limousine ihr Debüt. Der bereits auf 850 überdimensionierte Motorblock des 600 D erlaubt keine weitere Vergrößerung der Bohrung (des Kolbendurchmessers), um den Hubraum zu vergrößern. Darum bat Abarth Fiat, wieder die Gussformen des Motorgehäuses des ersten Fiat 600 zu verwenden, das zwar nicht mehr produziert wurde, aber interessanterweise eine Vergrößerung der Bohrung von 60 auf 65 mm zuließ. Mit einer neuen Kurbelwelle kann der Hub um bis zu 74 mm erhöht werden, um den Vierzylinder auf einen Hubraum von 982 cm³ zu bringen. Diese Motorgehäuse sind an der so genannten „Pastiglione“ zu erkennen, einer Auswölbung, die beim ersten Fiat 600 zur Befestigung des Ölfilters diente. Dieser wurde bei späteren Motoren verlegt, blieb aber in der Originalform erhalten, die für das neue Aggregat verwendet wurde, das zunächst 60 PS bei 6200 Umdrehungen/Min. leistete. 

Das Exterieur bleibt abgesehen von den Schriftzügen gleich wie beim 850 TC, von dem das Auto die meisten Änderungen übernimmt, mehr als vom „Spenderfahrzeug“, dem Fiat 600 D. Sie haben auch die beliebtesten Rennsportoptionen gemeinsam: das modifizierte Armaturenbrett mit drei Rundinstrumenten und dem großen Jaeger-Drehzahlmesser in der Mitte, das Dreispeichen-Lenkrad aus Aluminium mit schwarzer Krone und die Leichtmetallräder von Amadori & Campagnolo.

Die Schwesternmodelle sind beide Serienfahrzeuge, aber der höhere Preis und die höheren Betriebskosten machen den 850 TC für die wenigen, die sie als Alltagsauto nutzen, attraktiver als die 1000 Limousine. Das ändert sich natürlich für Kunden, die die Fahrzeuge kaufen, um damit Rennen zu fahren. Vor allem in den ersten Jahren werden sie von unterschiedlichen Fahrern gewählt: der 850 TC von „Rennstreckenfahrern“ und die 1000 Limousine von denen, die den Wagen bei Rallyes einsetzen. In beiden Bereichen lassen sie die Konkurrenz auf der Strecke.


Die Zulassung zu Gruppe 1 der Fiat-Abarth 1000 Limousine erfolgt am 30. Januar 1963. Abgesehen vom Motor stammen die technischen Merkmale vom 850 TC. Doch die Weiterentwicklung erfordert aufgrund der steigenden Leistung immer mehr Sorgfalt. Zwei Details als Beispiel: Die Antriebswellen werden mit Kardangelenken ausgestattet, einer robusteren und zuverlässigeren Lösung, aber auch der Ölkühler, der ursprünglich unter dem Karosseriekörper montiert war, wird zum Kühlergrill hin versetzt und vergrößert, um das Schmiermittel besser zu kühlen. Im Laufe der Jahre wurden die Wasser- und Ölkühler zu einer Besonderheit der Frontpartie beider Autos. Sie sind in eine aerodynamische Metallic-Struktur eingebettet, die nur vage an eine traditionelle Stoßstange erinnert.

1963 werden beide Modelle in der „Corsa“-Version vorgeschlagen: Scheibenbremsen auch an der Hinterachse und – für die Fiat-Abarth 1000 Limousine – verschiedene Stufen von Verdichtungsverhältnissen. Einige sind so hoch, dass die Fahrzeuge nicht einmal mehr für die Straße zugelassen wurden, sondern nur an Rennen auf der Piste oder bei Bergrennen teilnehmen können. Für diese Rennkategorie, bei der die Beanspruchung weniger lang dauert, steigt das Verdichtungsverhältnis auf 12,8:1 im Vergleich zu 9,6:1, welches der „Standard“-Wert ist, aber auch der Wert, der in Rallyeautos verwendet wird. 

Ab dem Jahr 1966 verstärkt Abarth seine Präsenz bei Wettbewerben und zeigt sich mit dem neuen offiziellen Rennstall. Bei dieser Gelegenheit wird auch die neue Rennlackierung präsentiert: schwarzweißes Schachbrettmuster am Dach, rote Seitenstreifen und eine Karosserie in ganz neuem Grau-Blau. Diese Farbe gehört nicht zu den Fiat-Farben und scheint nur eine durchdachte Wahl zur Unterscheidung zu sein, doch wie immer bei Abarth stecken ganz einfach praktische und funktionale Überlegungen dahinter. Zur Verstärkung der Karosseriekörper der Rennfahrzeuge holt sich Abart von Fiat nicht die normalen, halb ausgerüsteten Fiat 600 D, sondern verlangt die völlig unverbaute Karosserie, die dann mit verschweißten „Flecken“ umfassend verstärkt wird. Zur Lackierung wird ein spezieller Lack gewählt, der normalerweise für Werkzeugmaschinen verwendet wird: Dieser in großen Mengen gekaufte Lack ist eine kostengünstigere Lösung und gleichzeitig auch viel widerstandsfähiger als die traditionellen Autolacke.

Im Laufe der Saison werden an den Werksautos neue technische Lösungen getestet, einschließlich der Aufhängung, zusätzlich zur ständigen Steigerung der Motorleistung. Im darauffolgenden Jahr sind die wichtigsten Änderungen für die Kunden verfügbar, denen sie, je nach den erzielten Ergebnissen, als Bonus oder mit speziellen Rabatten angeboten werden. Am 1. Juli 1967 werden beide Abarth-Fahrzeuge nach Erreichen einer Produktionszahl von 1000 Exemplaren für Gruppe 2 Turismo Speciale zugelassen, sodass weitere Änderungen an den Originalfahrzeugen vorgenommen werden konnten. Die Abarth 1000 Limousine Corsa Gruppe 2/67 erreicht mit einem neuen Weber-Vergaser und vielen Verbesserungen 85 PS bei 7600 Umdrehungen/Minute. Neben den Stabilisatoren wird auch das Getriebe durch die Einführung des Selbstsperrdifferenzials effizienter gestaltet. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht 188 km/h.

Der leistungsstärkste Wagen: Fiat-Abarth 1000 Limousine TCR
Die größte Umwandlung ausgehend vom Fiat 600 erfolgt mit der Einführung des radialen Zylinderkopfs, wobei der neue Abarth-Motor verwendet wird, der 1965 im 1000 OTR, einem vom Fiat 850 Coupé abgeleiteten Rennfahrzeug, entwickelt wurde. Er verfügt über einen speziellen Zylinderkopf mit halbkugelförmigen Brennkammern, in denen die beiden Ventile untergebracht sind, was die Verbrennung und den Ausstoß verbessert. Zwei Doppelvergaser sind mit vier Ansaugrohren verbunden. Die Geometrie der Hinterachse wurde komplett neu konzipiert, wobei der Motor in Längsrichtung tiefer angeordnet ist, aus dem der ursprüngliche „Kuhschwanz“-Auspuff austritt: Bei geöffneter Motorhaube, die von den bereits traditionellen Haubenaufstellern gehalten wird, mündet der 4-in-1-Krümmer in den Auspuff ohne Schalldämpfer, der direkt aus der breiten Öffnung austritt. Die Kotflügel werden verbreitert, um noch breitere Räder aufnehmen zu können. Die Probefahrten bei Wettbewerben beginnen mit für Gruppe 5 homologierten Spezialfahrzeugen im Jahr 1968, doch die offizielle Präsentation erfolgt erst 1970: 118 PS bei 9200 Umdrehungen/Minute mit einer Höchstgeschwindigkeit, die fast 200 km/h erreicht. Diese leistungsstärkere Version ist als Fiat-Abarth 1000 Limousine TCR bekannt, wobei TCR für ‚Turismo Competizione Radiale’ steht.

Die Rennsporterfolge
Die Rennerfolge sind so zahlreich, dass es ein ganzes Buch bräuchte, um sie aufzuzählen. Wir beschränken uns auf kurze Verweise auf die ersten Siege, wie die Teilnahme von Domenico Ognas an der Mille Miglia im Jahr 1956 mit dem Fiat-Abarth 750, der damit die Klasse GT750 gewann. Aus den vielen Siegen auf der Rennstrecke wählen wir das denkwürdige 500-Kilometer-Rennen von 1961, das in Deutschland auf der berüchtigten Nordschleife des Nürburgrings stattfand. Neben den ersten beiden Plätzen der Abarth 1000 Coupé Bialbero der Klasse GT1000 belegen zwei weitere Fiat-Abarth 1000 den 5. und 6. Platz, während ein seltenes Coupé Abarth 700 Bialbero als Gesamt-Achter Sieger in der Klasse GT700 wird. Und als endgültige Krönung: 12., 13. und 14. Platz für drei Fiat-Abarth 850 TC, die damit die ersten drei Plätze der Turismo-Klasse erobern. Nach diesem Klassensieg erhalten einige Modelle des Fiat-Abarth 850 TC den Zusatz Nürburgring.

Die Dominanz bei Langstreckenrennen sowie bei Rallyes zeigt, wie der unauffällige Familien-Fiat 600 von Abarth in schnelle und robuste Rennwagen verwandelt wurde. Aber nicht nur das: Die kostengünstige Ausgangsbasis und die große Anzahl der produzierten Fahrzeuge ermöglichten es vielen angehenden Rennfahrern, mit geringeren Investitionen als in der Vergangenheit an Wettbewerben teilnehmen zu können: Junge Talente traten an die Seite der Gentleman-Fahrer, die bis dahin die Hauptabnehmer der exklusiven Rennwagen mit dem Skorpion gewesen waren. 

Die Erfolge in Wettbewerben, zusammen mit den vielen Rekorden, die Abarth im Laufe der Jahre aufgestellt hat, machen das Wappen der Marke immer bekannter. Ausgehend von ihrer Heimat Italien verbreitet sich die Marke zuerst in Europa und dann in der ganzen Welt. Es ist kein Zufall, dass die größten Sammler der kleinen Rennmonster mit dem Skorpion heute in Japan zu finden sind, wo es die meisten Abarths aus den 1950er und 1960er Jahren gibt, die im Laufe der Jahre liebevoll gepflegt oder durch Restaurierung wiederhergestellt wurden.

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