Die Welt von FCA Heritage
Alles über die Abteilung, die das historische Erbe von Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth aufwertet.
Die Geschichte unserer Autos und unserer Marken
Die Leidenschaft für Oldtimer kennt keine Grenzen – doch es gibt bestimmte Orte, an denen die Zeit stillzustehen scheint und die das echte Wesen dieser Leidenschaft bewahren. Dies sind die Orte von FCA Heritage.
Centro Storico Fiat
Heritage HUB
Officine Classiche
Museo Alfa Romeo
Heritage Gallery
Heritage Point
Eine Welt voll großer internationaler Events
Bei den wichtigsten Events der Branche dabei zu sein, ist eine einmalige Gelegenheit, die legendären Fahrzeuge, die Generationen von Enthusiasten in ihren Bann gezogen haben, aus der Nähe bewundern zu können.
The latest events:
Online |
05.-08. Juni 2020
Archivissima
Das internationale Festival der Archive.
Paris (FR) |
5.-9. Februar 2020
Rétromobile
Die Pariser Messe für klassische Fahrzeuge.
Die Geschichten von Heritage
Wir erzählen von einem Jahrhundert der Technik, des Stils, des Wettkampfs und der Performance. Wir erzählen unsere – und Ihre Geschichte.
Last Stories:
Fiat 127
Die Frontal-Revolution.
Lancia Flavia
Antonio Fessias „Alles vorne"-Revolution
Von Kap zu Kap: die „Raid dei Due Capi“
Vor einem halben Jahrhundert durchquerten drei Fiat 124 Special die Welt
Die Welt von FCA Heritage entwickelt sich immer weiter
Bleiben Sie immer mit aktuellen News auf dem Laufenden, versäumen Sie nicht die jüngsten Kollaborationen und entdecken Sie Hintergründe und Anekdoten in den Interviews mit den Fachleuten, die sich um klassische Autos kümmern.
Last News:
29. Januar 2021
Museo Alfa Romeo
Die Aktivitäten beginnen wieder: zunächst im virtuellen Modus, mit einem Termin pro Monat.
13. November 2020
Officine Classiche: neuer Look
Ein moderner Stil für das Zertifizierungs- und Restaurierungsatelier, der ganze Stolz von FCA Heritage.
Entdecken Sie unsere Clubs in der ganzen Welt nach Marke und Modell
Mit unserem Locator finden Sie die Clubs nach Marke und Modell in Ihrer Nähe.
Die Geschichte von vier großen Marken des italienischen Motorsports
Von den repräsentativsten Modellen über die erfolgreichsten und revolutionärsten Persönlichkeiten, von den Events, die sie geprägt haben, erzählt und würdigt diese Rubrik die Meilensteine von Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth.
Ab heute kann sich Ihre Leidenschaft auf ein Spitzenteam verlassen.
Ursprungszeugnis, Echtheitszertifikat, Restaurierung: So bleibt die ursprüngliche Faszination Ihres Autos garantiert erhalten.
Die Klassik-Boutique
Kommen Sie in eine Welt voller Leidenschaft. Ein reichhaltiges Produktangebot speziell für Sie von FCA Heritage, mit dem Sie ihre Leidenschaft lebendig halten.
Back

Alfa Romeo Tipo 33/2 Daytona

Die Anfänge der Legende „33“

Zu Beginn der 1950er Jahre verlässt Alfa Romeo trotz zahlreicher Siege die Formel 1, um sich ganz auf die industrielle Produktion zu konzentrieren. Die sportliche DNA der Marke bleibt unverändert, und Mitte der sechziger Jahre taucht der Wunsch wieder auf, an der Markenweltmeisterschaft teilzunehmen. So entsteht das Projekt „Tipo 33".


In den 1950er Jahren unternimmt Alfa Romeo einen wichtigen Schritt für seine Entwicklung und führt die Montagelinie zur Serienfertigung von Fahrzeugen ein. Diese Option ist sowohl aus organisatorischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht komplex. Um die Kosten zu senken, beschließt die Markenführung nach dem Ende der Sportsaison 1951 schweren Herzens, die Formel 1 aufzugeben, obwohl sie die ersten beiden Ausgaben der Top-Auto-Meisterschaft gewonnen hat. Doch schmälert diese Wahl nicht die sportliche DNA des Alfa Romeo: Ebendieser Alfa Romeo 1900, das erste am Fließband in Portello produzierte Auto, wird ab sofort zum „Familienauto, das Rennen gewinnt". Viele Gentleman-Driver wählen es, um in der Kategorie Touring Rennen zu fahren und zu gewinnen. 

Gerade diese erfolgreichen Jahre bei den Tourenwagenrennen ermöglichen es der Alfa Romeo Design Division, Wettbewerbsautos für Rennen in der Kategorie Sport-Prototypen zur Teilnahme an der Markenweltmeisterschaft zu produzieren. Die Meisterschaft ist damals in der Öffentlichkeit sehr beliebt und stellt daher auch einen hervorragenden Werbekanal dar. So entsteht das Design eines Autos mit Mittel- / Heckmotor, das um ein futuristisches H-förmiges Chassis herum gebaut wurde. Der erste Prototyp ist mit dem 1600 ccm großen Motor des Giulia TZ2 ausgestattet. 

Der Giulia TZ und der TZ2 sind in jeder Hinsicht Rennwagen der GT-Klasse. Alfa Romeo lässt sie angesichts der geringen Anzahl von Exemplaren extern bauen. Die Montage übernimmt Autodelta, eine kleine, auf Rennwagen spezialisiert Fahrzeugfirma unter der Leitung des Ingenieurs Carlo Chiti. 1966 beschließt das Management von Alfa Romeo, Autodelta zu erwerben und zur offiziellen Rennabteilung der Casa del Portello zu befördern. Das ursprüngliche Design eines Autos der Kategorie Sport-Prototyp mit dem Namen "Tipo 33" geht somit in die Hände des Ingenieurs Chiti und seines Teams über.

Die Sport-Prototypen sind ausschließlich für den Rennsport konzipiert, mit hochentwickelten Motoren und Rahmen ausgestattet und werden in den wenigen Exemplaren hergestellt, die für die Zulassung erforderlich sind. Daher konzipiert Ingenieur Chiti, der vorher Motorkonstrukteur bei Alfa und Ferrari war, einen raffinierten und leistungsstarken Zweiliter-Achtzylinder-V-Motor mit 270 PS für die Ausstattung des mittelmotorigen „Tipo 33“.

Der Prototyp erweist sich als so perfekt, dass er sogar sein Debütrennen gewinnt. Es ist der leitende Abnahmeprüfer Teodoro Zeccoli, der am 12. März 1967 mit der ersten Version des 33/2 Sport-Prototypen das Bergrennen von Fléron gewinnt. Aufgrund der Form der dynamischen Lufthutze hinter dem Rennfahrer erhält das Modell den Namen „Periskop“.

Der Alfa Romeo 33/2 - wobei die 33 für die Projektnummer steht und die 2 für den Hubraum in Litern - ist bereit für die World Sports Prototype Championship. Die anstrengenden Langstreckenrennen sind wahre „heilige Monster“ des Motorsports, legendäre Namen wie die 24 Stunden von Daytona und von Le Mans, die 12 Stunden von Sebring, die 1000 km von Monza, die 500 km auf dem Nürburgring und die Targa Florio.

Alfa Romeo 33/2 "Daytona"
Alfa Romeo 33/2 "Daytona"
ENGINE
V8 Otto cycle, twin spark, central/posterior longitudinal, 1995 cc
POWER
270 HP a 9600 rpm
SPEED
298 km/h (long queue type)
WEIGHT
580 kg
DESIGN
Autodelta
TYPE OF BODY
Coupé (Sport car for the World Sportscar Championship)

Der Alfa Romeo 33 erobert viele Klassensiege, der Name des Autos ist in aller Munde und Alfa Romeo beschließt, eine Straßenversion in limitierter Auflage zu produzieren: ein authentisches Meisterwerk. Aber die Entwicklung des Projekts hört nicht auf, und 1975 kommt auch der Sieg in der Markenweltmeisterschaft.


Die 33/2 sammeln viele Erfolge in ihrer Klasse bei der Meisterschaft 1968, vor allem bei den 24 Stunden von Daytona, in denen sie mit den Teams Vaccarella-Shütz, Andretti-Bianchi, Casoni-Biscardi-Zeccoli die ersten drei Plätze belegten. Der wichtige Sieg bedeutet, dass der Name der berühmten amerikanischen Rennstrecke zu dem des Alfa Romeo 33/2 hinzugefügt wird. Die 33 erzielen auch ausgezeichnete Ergebnisse bei den 24 Stunden von Le Mans - wieder mit einem Hattrick in der Klasse -. und in einigen Wettbewerben schaffen sie es, sich in der absoluten Klassifikation sogar vor viel stärkeren Autos zu behaupten, wie auch in Mugello, wo Vaccarella-Bianchi-Galli das oberste Treppchen erklimmen. 

Viele sind auch an verschiedenen Bergrennen beteiligt, bei denen die Aerodynamik an die verschiedene Strecken angepasst wird: Die 33 werden je nach Bedarf mit langem oder kurzem Heck ausgestattet. Das Auto entwickelt sich weiter, der Hubraum des Motors vergrößert sich auf 2,5 Liter für 315 PS. Die Zeit des Alfa Romeo 33/3 ist gekommen: der V8-Motor erreicht 3 Liter Hubraum und verzeichnet wichtige Erfolge in der Sportsaison 1971. Ein prächtiges, gut erhaltenes Exemplar mit der Lackierung, die 1970 bei den 24 Stunden von Le Mans verwendet wurde, kann heute noch im Museum in Arese bewundert werden. Es wird häufig bei Veranstaltungen für historische Autos gezeigt, ebenso wie das Exemplar des 33/2 Daytona.

Die Entwicklung hört nicht auf, und schließlich gelingt es Alfa Romeo 1975, den Traum vom Gewinn der Markenweltmeisterschaft zu verwirklichen. Protagonist der überwältigenden Überlegenheit ist der Alfa Romeo 33 TT 12, ein Auto mit einem 3,0-Liter-Zwölfzylinder-Motor, der 500 PS leisten kann. Mit großartigen Fahrern, von denen die meisten auch noch in der Formel 1 fahren, wie Arturo Merzario, Jochen Mass, Jaques Laffite, Henri Pescarolo und Nino Vaccarella, erobern die 33 TT 12 sieben Siege in acht Rennen, die für den Gewinn der Weltmeisterschaft zählen. Der legendäre 12-Zylinder, mit dem das Auto ausgestattet ist, legt den Grundstein für die Rückkehr von Alfa Romeo in die Formel 1 im Jahr 1979.

Wie nur wenige andere Sportwagen hatte der 33 das Privileg, zuerst als Rennauto entwickelt worden zu sein, von dem sich später die Straßenversion ableitete, die von Franco Scaglione entworfen und nur in einigen wenigen prächtigen Exemplaren produziert wurde. Der Alfa Romeo 33 Stradale gilt sowohl in der Fachpresse als auch in der Öffentlichkeit als einer der schönsten Sportwagen aller Zeiten. Alfa Romeo produziert auch einige Stradale-Chassis, die speziell für die wichtigsten italienischen Karosseriebauer entwickelt wurden, die außergewöhnliche Showcars ​​herstellen: So werden Bertones 33 Carabo und Giugiaros Iguana geboren; der P33 Roadster, der Spider Cuneo und das Special Coupé von Pininfarina.

Andrea De Adamich - legendärer Alfa Romeo-Fahrer - hat den 33/2 für das Langstreckenrennen Targa Florio aus dem Historischen Museum in Arese auf die Straßen der Madonie-Rundstrecke geholt.

Sehen Sie sich das Video

Bleiben Sie über News, Events, Detailinformationen aus der Heritage-Welt auf dem Laufenden.