Die Welt von Heritage
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Eine Welt voll großer internationaler Events
Bei den wichtigsten Events der Branche dabei zu sein, ist eine einmalige Gelegenheit, die legendären Fahrzeuge, die Generationen von Enthusiasten in ihren Bann gezogen haben, aus der Nähe bewundern zu können.
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28. April - 1. Mai 2022
Automotoretrò
Vier Heritage-Fahrzeuge auf der Automotoretrò 2022
Padova (IT) |
21. - 24. Oktober 2021
Oldtimer und Olditimer-Motorräder
Restaurierung, besondere Fahrzeuge und Elektromobilität.
Die Geschichten von Heritage
Wir erzählen von einem Jahrhundert der Technik, des Stils, des Wettkampfs und der Performance. Wir erzählen unsere – und Ihre Geschichte.
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Die langlebige polyglotte Schräghecklimousine.
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Die Evolution der Sportlimousine.
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Die Revolution aus dem Süden.
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26. November 2021
Ein doppeltes Fest für Lancia im Quirinale
115 Jahre der Marke und 60 Jahre des Flaminia Presidenziale.
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Die Geschichte von vier großen Marken des italienischen Motorsports
Von den repräsentativsten Modellen über die erfolgreichsten und revolutionärsten Persönlichkeiten, von den Events, die sie geprägt haben, erzählt und würdigt diese Rubrik die Meilensteine von Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth.
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Ursprungszeugnis, Echtheitszertifikat, Restaurierung: So bleibt die ursprüngliche Faszination Ihres Autos garantiert erhalten.
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Der Alfa Romeo P3 – ein Meilenstein

Nummer 1 auf der Rennstrecke

Anfang der 1930er Jahre gibt Alfa Romeo bei den großen Rennen mit dem herausragenden Tipo B den Ton an. Er fährt von Anfang an Siege ein, bis er schließlich einen 330-PS-Motor mit einer Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h hat. Er kann daher mit Fug und Recht als Meilenstein der Geschichte von Alfa Romeo bezeichnet werden.


Ende 1931 erhält Vittorio Jano den Auftrag zum Bau des Einsitzers Tipo B (später umbenannt zu P3) – eine natürliche Weiterentwicklung des Tipo A, mit dem Fahrer vom Rang eines Nuvolari und Campari bereits bedeutende Siege errungen hatten. Das Projekt erweist sich als technisch schwierig, doch daraus entsteht ein Fahrzeug, das unschlagbar ist.

Im Tipo A waren parallel zueinander zwei Reihenmotoren verbaut, die mit zwei Getrieben verbunden waren. Diese Lösung war leistungsstark, in der Umsetzung aber sehr aufwändig. Die neue Kreation hingegen kommt mit nur 8 in Reihe verbauten Zylindern aus, bestehend aus zwei Blocks mit festen Köpfen aus einer Aluminium-Legierung. Jede von ihnen mit eigener, oben liegender Nockenwelle. Das zwischen den beiden Blocks verbaute Getriebegehäuse sorgt für den nötigen Antrieb. Der „Doppel-Vierzylinder” wird von zwei Vergasern versorgt und ist mit zwei koaxialen volumetrischen Kompressoren vom Typ Roots verbunden, die vom zentralen Getriebe angetrieben werden. Der Motor hat einen Hubraum von 2.654 cm3 und eine Höchstleistung von 215 PS bei 5.600 U/min. 

Das Getriebe – und insbesondere das Differenzial und die Halbachsen– weisen eine ausgeprägte Besonderheit auf. Der Motor ist in Front der Länge nach verbaut und hat eine Mehrscheiben-Trockenkupplung und Vierganggetriebe. Aus dem Differenzial-Ausgang – also dort, wo heruntergeschaltet wird – kommen zwei in „V“-Form angeordnete Halbachsen, die ihr Drehmoment über kegelförmige Zahnräder auf die Hinterräder übertragen. Die von Jano erdachte Lösung platzierte den Fahrer in die Mitte des „V“ der beiden Halbachsen, was eine Absenkung des Schwerpunktes des Fahrzeuges bewirkte.

ALFA ROMEO P3 (Tipo B) - 1932
ALFA ROMEO P3 (Tipo B) - 1932
ENGINE
inline-8, anterior longitudinal, double block, 2 alluminium head, 2 OHC, 2 carbs and 2 Roots compressor, 2654 cm³
POWER
215 HP @ 5.600 rpm
SPEED
232 km/h
WEIGHT
700 kg
DESIGN
Alfa Romeo
TYPE OF BODY
Grand Prix

Zum ersten Sieg kommt es 1932 in Monza beim Gran Premio d’Italia: Nuvolari führt das Feld an und läutet damit eine lange Serie von Triumphen ein, die aus dem P3 eines der siegreichsten Modelle aller Zeiten machten.


Beim Gran Premio d’Italia des Jahres 1932 messen sich die Fahrer auf der Original-Rennstrecke von Monza, die durch einen Straßenabschnitt und eine Hochgeschwindigkeits-Schikane auf eine Rundenlänge von insgesamt 10 Kilometern anwuchs. Aus dem fünfstündigen Rennen geht nach 83 Runden Tazio Nuvolari als Sieger hervor und überholt sogar noch Fagiolis neuen 16-Zylinder-Maserati V5, der als Zweiter ins Ziel kommt. Dies ist der Startschuss für eine lange Serie von Siegen – 1932 wird Nuvolari sogar Automobil-Weltmeister –, was Alfa Romeo motiviert, die Weiterentwicklung des Einsitzers konstant voranzutreiben.

Im Jahr 1934 erreicht der Motor einen Hubraum von 2.905 cm3 und eine Leistung von 255 PS. Im Lauf der folgenden Rennsaison geht die Leitung an dieScuderia Ferrari, die die Aufhängung und die Bremsanlage umbaut, die von nun an hydraulisch ist: das erhöht den Hubraum schließlich auf 3.165 cm3 und die Motorleistung auf 265 PS. Die letzte Version des Modells debütiert 1935 beim Gran Prix de France: mit 3.822 cm3 und einer Leistung von 330 PS.

Der Große Preis von Deutschland des Jahres 1935 geht zurecht in die Geschichte des Rennsports ein: der aus Mantua stammende Nuvolari fährt hier einen Aufsehen erregenden Sieg heraus – den vielleicht wichtigsten in seiner Karriere. Es gelingt ihm, sich auf dem Nürburgring gegen die sozusagen auf heimischen Boden antretende, harte Konkurrenz Mercedes und Auto Union durchzusetzen.

In jenen Jahren wurden außer den wenigen Wettbewerben, die für die europäischen Automobilmeisterschaften gewertet wurden, an verschiedenen Austragungsorten in ganz Europa zahlreiche Grand Prix-Rennen veranstaltet, die ebenso bedeutend und renommiert waren. Eines dieser Rennen war die einzige Auflage des in der Schweiz ausgetragenen  Montreux Grand Prix, bei dem am 3. Juni 1934 Conte Carlo Felice Tossi am Steuer des Alfa Romeo P3 aus der Scuderia Ferrari gewann.

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